FIFA WM 2026
Vom DFB-Stützpunkt zur WM 2026
Neun Spieler, die für die Weltmeisterschaft in Mexiko, den USA und Kanada nominiert wurden, waren Teil des DFB-Talentförderprogramms

Die WM 2026 in Nordamerika wirft ein besonderes Licht auf die Arbeit des DFB-Talentförderprogramms: Gleich neun Spieler im deutschen WM-Kader haben einst an einem DFB-Stützpunkt ihre ersten wichtigen Schritte im organisierten Nachwuchsfußball gemacht. Ihr Weg zeigt eindrucksvoll, was gezielte Förderung in jungen Jahren bewirken kann.
Waldemar Anton – DFB-Stützpunkt Hannover-Stadt
Waldemar Anton absolvierte seine ersten Stützpunktjahre in der Region Hannover und durchlief anschließend die Nachwuchsabteilung von Hannover 96. Über den VfB Stuttgart etablierte er sich als Innenverteidiger in der Bundesliga und wurde regelmäßig in die Nationalmannschaft berufen. Bei der WM 2026 gehört er zum Aufgebot als Teil der deutschen Defensive.

Joshua Kimmich – DFB-Stützpunkt Aldingen
Joshua Kimmich besuchte als Kind den DFB-Stützpunkt Aldingen bei Stuttgart und wechselte später in die Jugendakademien des VfB Stuttgart und RB Leipzig. Beim FC Bayern München entwickelte er sich zum Stammspieler und übernahm die Rolle des Kapitäns in der Nationalmannschaft. Bei der WM 2026 gehört er zu den Schlüsselspielern.

Antonio Rüdiger – DFB-Stützpunkt Schöneberg
Antonio Rüdiger wuchs in Berlin auf und wurde am DFB-Stützpunkt Schöneberg gefördert. Seine Karriere führte ihn über den VfB Stuttgart und den FC Chelsea zu Real Madrid, wo er seit mehreren Jahren als Stammspieler in der Abwehr gesetzt ist. Bei der WM 2026 ist er einer der erfahrensten Spieler im deutschen Kader.

Nico Schlotterbeck – DFB-Stützpunkt Waiblingen
Nico Schlotterbeck stammt aus der Region Stuttgart und durchlief das DFB-Talentförderprogramm in Waiblingen. Er entwickelte sich über den SC Freiburg und Borussia Dortmund zu einem Bundesliga-Innenverteidiger mit starkem Aufbauspiel. Für die WM 2026 wurde er als Teil der deutschen Abwehrreihe nominiert.

Jonathan Tah – DFB-Stützpunkt Sachsenweg
Jonathan Tah wurde in Hamburg geboren und war in seiner Jugend am DFB-Stützpunkt Sachsenweg aktiv. Er durchlief die Nachwuchsabteilung des Hamburger SV und wechselte später zu Bayer Leverkusen und steht aktuell beim FC Bayern München unter Vertrag. Bei der WM 2026 ist er Teil des deutschen Innenverteidiger-Aufgebots.

Pascal Groß – DFB-Stützpunkt Mannheim
Pascal Groß war als Jugendlicher am DFB-Stützpunkt Mannheim aktiv und spielte lange beim FC Ingolstadt, bevor er zu Brighton & Hove Albion in die englische Premier League wechselte. Dort zählte er mehrere Spielzeiten zu den Leistungsträgern und erhielt daraufhin seine ersten Nominierungen für die Nationalmannschaft. Bei der WM 2026 steht er im deutschen Mittelfeld-Aufgebot.

Lennart Karl – DFB-Stützpunkt Aschaffenburg
Lennart Karl stammt aus der Region Aschaffenburg und spielte dort auch am DFB-Stützpunkt. Er durchlief anschließend die Nachwuchsakademie von Eintracht Frankfurt, ehe er zum FC Bayern München wechselte. Mit seiner Nominierung für die WM 2026 gehörte er zu den jüngeren Spielern im deutschen Aufgebot. Leider verletzte er sich unmittelbar vor Turnierbeginn.

Maximilian Beier – DFB-Stützpunkt Brandenburg
Maximilian Beier wurde in Brandenburg an der Havel geboren und war dort am DFB-Stützpunkt aktiv. Über die TSG Hoffenheim entwickelte er sich zu einem torgefährlichen Angreifer in der Bundesliga und wurde regelmäßig für die Nationalmannschaft berücksichtigt. Bei der WM 2026 gehört er zum deutschen Sturm-Aufgebot.

Deniz Undav – DFB-Stützpunkt Oyten
Deniz Undav stammt aus Niedersachsen und war in seiner Jugend am DFB-Stützpunkt Oyten aktiv. Seine Karriere verlief zunächst über den Amateurfußball, bevor er sich über Stationen in Belgien und England den Weg in den Profifußball erarbeitete. Beim VfB Stuttgart etablierte er sich als torgefährlicher Angreifer und wurde in die Nationalmannschaft berufen. Bei der WM 2026 gehört er zum deutschen Sturm-Aufgebot.

